Bei „SHIFTING SANDS“ möchte ich die effiziente seitliche Fortbewegung einer Hornviper zeigen. Bei diesen Tieren interessiert mich neben ihrer mythologischen Wahrnehmung durch uns Menschen vor allem ihre beeindruckende Anpassung an ihren Lebensraum.
Das Bild gehört zur Serie WILD SKETCHES und ist ein handsigniertes Unikat.
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Bei „SHIFTING SANDS“ wollte ich eine Hornviper nicht einfach als bedrohliches Tier zeigen, sondern als ruhige, sehr eigene Erscheinung. Die S-Form des Körpers zieht sich durch das ganze Format und soll an die seitliche Fortbewegung dieser Wüstenschlange erinnern, ohne sie realistisch auszuerzählen.
Der Kopf sitzt bewusst weit vorne. Die Hörner über den Augen, die Zunge und der Blick waren für mich die wichtigsten Punkte im Motiv. Den gelben Hintergrund habe ich einfach gehalten, damit die Linien, die Körperform und der Ausdruck der Hornviper im Mittelpunkt bleiben.
Die Hornviper bewegt sich in der Natur mit einer besonderen Technik, dem sogenannten Sidewinding, seitlich über Sand. Im Bild habe ich diese Idee über Linien, Rhythmus und reduzierte Schuppenformen aufgegriffen. Es ging mir nicht um eine naturkundliche Illustration, sondern um eine skizzenhafte Annäherung an Haltung, Spannung und Eigenheit dieses Tieres.
Mich interessieren bei Schlangen besonders ihre kontrollierten Bewegungen, ihre Augen und die Muster ihrer Haut. Bei der Hornviper kommen die auffälligen Hornfortsätze hinzu. Gerade solche Tiere werden schnell als gefährlich oder unangenehm gesehen; in der Serie WILD SKETCHES versuche ich, ihnen ohne Bewertung einen zweiten, genaueren Blick zu geben.
Digitale Beispielansichten (KI-generierte Mockups), um Größe und Wirkung von „dieses Werk“ einzuschätzen.
Maßstab orientiert sich am Werkmaß (Format); Abweichungen sind möglich. Farbdarstellung variiert je nach Bildschirm und Raumlicht.
Maßgeblich sind das Originalwerk und die angegebenen Maße.